Was ist Hämoglobin?

Hämoglobin wird als „Hb“ abgekürzt und ist ein Protein im Blut. Es sorgt dafür, dass Sauerstoff von der Lunge zum Rest des Körpers transportiert wird. Es trägt dann das Abfall-Kohlendioxid zurück zu den Lungen. Dort wird es wieder ausgeatmet. Hämoglobin kommt in den roten Blutkörperchen vor. Es enthält Millionen von Hämoglobinmolekülen. Das Eisen im Hämoglobin verleiht dem Blut seine charakteristische rote Farbe.

 

Wie wird Hämoglobin gemessen?

Die Menge an Hämoglobin im Blut ist leicht zu messen. Über einen Stich in den Finger kann ein Tropfen Blut entnommen werden. Dieser Tropfen wird dann auf ein Messgerät übertragen, das den Hämoglobinspiegel in den roten Blutkörperchen messen kann. Es wird empfohlen, Ihren Arzt für einen vollständigen Bluttest zu konsultieren. Jetzt sofort Oximeter Die Sauerstoffsättigung kann gemessen werden. Wenn es eine niedrige Menge an Hämoglobin im Blut gibt, ist dies der Fall Sättigung auch niedriger.

 

Normale Hämoglobinwerte

Es gibt einen Unterschied zwischen dem normalen Hämoglobinwert bei Männern und Frauen. Der Normalwert liegt bei Männern mit Normalwerten zwischen 8.5 und 11 Millimol pro Liter höher. Bei Frauen liegt dieser zwischen 7.5 und 10 Millimol pro Liter. Zu Beginn einer Schwangerschaft ist der Wert niedriger. Schwangere haben etwa in der dreißigsten Schwangerschaftswoche einen Spiegel von etwa 6.5 ​​Millimol pro Liter.

 

Hämoglobinspiegel zu niedrig

Wenn das Blut zu wenig Hämoglobin enthält, spricht man von Anämie. Das Blut transportiert dann zu wenig Sauerstoff zum Gehirn. Häufige Symptome sind Schwindel, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Ohnmachtsgefühl, Müdigkeit und Kurzatmigkeit bei Anstrengung. Niedriges Hämoglobin kann auf Eisenmangel, Folsäuremangel, Vitamin B12-Mangel, verlängerten Blutverlust oder Grunderkrankungen wie Magen-Darm- und Nierenerkrankungen zurückzuführen sein.

 

Hämoglobinspiegel zu hoch

Ein zu hoher Hämoglobinspiegel ist seltener. Bei chronischen Rauchern und Menschen, die in großen Höhen leben, ist ein Anstieg spürbar, weil sie mehr Kohlendioxid aufnehmen und somit dem Gehirn signalisieren, mehr rote Blutkörperchen zu bilden. Ein problematisch erhöhter Hämoglobinspiegel kann durch eine seltene Genmutation verursacht werden, bei der das Knochenmark zu viele rote Blutkörperchen bildet. Eine weitere Ursache sind Lungenerkrankungen, die es erschweren, Sauerstoff an die roten Blutkörperchen weiterzugeben, sodass wieder mehr rote Blutkörperchen produziert werden. Die Gefahr eines zu hohen Hämoglobinspiegels besteht darin, dass sich das Blut verdickt. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden.

 

Der Zusammenhang zwischen Blutspende und Hämoglobinspiegel

Beim Blutspenden sinkt der Hämoglobinspiegel. Es wird daher empfohlen, zwischen jeder Spende 2 Monate zu warten und vor jeder Spende den Hämoglobinspiegel im Blut zu kontrollieren. Dies ist leicht mit einem Fingerstich zu messen. Um Blut spenden zu dürfen, wird eine Untergrenze von 8.4 Millimol pro Liter für Männer und 7.8 Millimol pro Liter für Frauen berücksichtigt.

 

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